Silber und Versilbert Besteck , Geschirr, Münzen und Schmuck
Grundsätzlich ist für die Bestimmung von Silbergeschirr oder versilbertem Geschirr die Stempelung / Punzierung sehr hilfreich. Wo diese fehlt, nicht erkennbar oder nicht bestimmbar ist, analysieren wir mit Hilfe der RFA-Geräte. Insbesondere bei Kerzenleuchtern und Serviettenringen finden wir immer wieder Silber, bei dem die Punzierung nicht mehr erkennbar ist und die vom Verkäufer als Hotelsilber eingeschätzt wurde. Diese werden selbstredend zum Kurs des hochhaltigen Silbers angekauft. Für eine grundsätzliche Bestimmung die nachfolgenden Ausführungen.
Silberbesteck und -geschirr Besteht durchgängig aus hochhaltigem Silber und hat einen Silberanteil ab 750g/1.000g. Seit 1881 wird in Deutschland der Silbergehalt in 1.000tel-Anteil angegeben. Geläufig sind 800er, 835er, 925er (Sterling) oder 999. Ebenfalls noch häufig bei uns zu finden ist die alte Stempelung in Lot. 16 Lot entsprechen Feinsilber, 12 Lot als Beispiel demnach 12/16 = 750er Silber. In unserer Preisliste geben wir den Preis für 1.000 gr Feinsilber als Basis an. Für Besteck aus Sterling-Silber zahlen wir dann entsprechend 92,5% auf den Silberkurs. Messer oder Vorlegeteile mit Griffen aus Silber sind getrennt zu betrachten, da i.d.R. ca. 75% des Gewichtes auf die Klinge und die Füllung im Griff entfallen.
Versilbertes Besteck / Hotelsilber Versilbertes Besteck ist nur in der Oberfläche aus reinem Silber, die Basis ist meist aus Messing oder Neusilber (CuZnNi) oder Edelstahl (18/10). Die Qualität / Schichtdicke wird durch die Stempelung angegeben. Da der Silberanteil maßgeblich für die Vergütung ist, unterscheiden wir drei Kategorien: + gestempelt ab 80 d.h. 80 / 84 / 90 / 100 / 120 / 150 + ungestempelt oder 20 / 30 / 40 / 60 gestempelt + Alpacca und Flashversilberung (Ankauf zum Messingpreis)
Beispiele für Stempel: 90 - 36 WMF = 90er Auflage 100—18 18/10 = 100er Auflage auf einem Edelstahlrohling
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